Was ist eine IMSI?

IMSI steht für International Mobile Subscriber Identitiy, auf Deutsch: „Internationale Mobilfunk-Teilnehmererkennung“. Damit gemeint ist eine eindeutige Nummer zur Identifizierung eines Mobilfunkteilnehmers.

Eindeutige Identifizierung mittels IMSI

Die IMSI dient der Identifizierung eines Mobilfunkteilnehmers und hat nichts mit der Mobilnummer zu tun. Auf jeder SIM-Karte befindet sich die IMSI, gespeichert auf einem speziellen Chip. Sie hat insgesamt 15 Stellen und setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem Mobile Country Code (MCC), dem Mobile Network Code (MNC) und der Mobile Subscriber Identification Number (MSIN). Der MCC bildet die ersten drei Stellen der IMSI und zeigt an, in welchem Land der Nutzer der SIM registriert ist. In europäischen Ländern beginnt die IMSI beispielsweise immer mit der Nummer 2, Deutschland hat die Kennnummer 262. 

Die nachfolgenden zwei Ziffern (MNC) stehen für das Mobilfunknetzwerk oder den Netzbetreiber, in dem die SIM aktiv ist. 02,04 und 09 stehen zum Beispiel für Vodafone. Die übrigen zehn Ziffern  bilden die MSIN und sind für jede SIM-Karte individuell. Die Vergabe einer IMSI erfolgt in Deutschland über die Bundesnetzagentur.

Single-IMSI und Multi-IMSI: Besonderheiten von M2M-SIM-Karten

Unsere M2M-SIM-Karten können sich in unterschiedliche Mobilfunknetze weltweit verbinden. Dazu befinden sie sich ständig im Roaming-Zustand, sowohl im In- als auch Ausland. 

Noch mehr Verbindungsmöglichkeiten können wir anbieten, wenn wir mehrere IMSI auf der gleichen M2M-SIM haben. In dem Fall sprechen wir von einer Multi-IMSI. Ist nur eine IMSI auf einer SIM-Karte hinterlegt, ist das eine Single-IMSI. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Standard-IMSI keine Verbindung zu irgendeinem Anbieter aufbauen kann, dienen die anderen IMSI als Backup, um sich zu verbinden. Kann also die die erste eingerichtete IMSI keinen Roaming-Partner finden, erfolgt ein sogenannter IMSI-Switch. Die zweite IMSI versucht dann, sich mit einem der verfügbaren Netzanbieter zu verbinden.