M2M-Kommunikation im Gesundheitswesen: Drahtlose Verbindung über SIM-Karten in der Telemedizin

Ob für KI-gestützte Analysen, zur Fernüberwachung von Patienten oder zur allgemeinen Prozessverbesserung im Krankenhaus – Telemedizintechnik, das IoT und darin vernetzte Geräte transformieren unsere Gesundheitsversorgung. Eine wichtige Komponente zur Vernetzung von telemedizinischen Anwendungen sind M2M-SIM-Karten. 

Moderne Gesundheitswirtschaft: M2M-Anwendungen im Gesundheitswesen

Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M-Kommunikation) bezeichnet den automatisierten Datenaustausch zwischen Geräten, untereinander oder von einem Gerät zu einem zentralen System. Doch nicht nur Geräte, sondern auch Roboter, Fahrzeuge, Maschinen oder Produktionsanlagen können dank M2M-Technologien Daten sammeln und teilen. 

Zu M2M-Anwendungen in der Medizintechnik zählen beispielsweise einige EKG-Geräte oder Notfallfahrzeuge. Ohne menschliches Zutun übermitteln diese Daten, so dass Informationen bei Bedarf auf einem anderen Endgerät zur Verfügung stehen. Auch in der Pflege zuhause werden mittlerweile zunehmend M2M-Lösungen eingesetzt. Diese Technologien übertragen beispielsweise Daten von Messgeräten am Patienten und helfen so beim Patienten-Monitoring aus der Ferne. Dabei erfolgt die Datenübertragung in der Regel über das Internet. Hierfür können die medizinischen Geräte z. B. per Kabel angebunden oder auch mit M2M-SIM-Karten ausgerüstet sein, die eine drahtlose Datenübertragung ermöglichen. Gerade bei M2M-SIM-Karten für Telemedizin Anwendungen wird der Ausbau von 5G eine große Rolle spielen. Mit 5G wird es zukünftig möglich, Daten nahezu in Echtzeit auszutauschen.

Vorteile von M2M-Medizintechnik im Gesundheitswesen

Unabhängig davon, ob die Anbindung per Kabel oder M2M-SIM-Karte erfolgt: In der Medizintechnik bringt die Kommunikation von Geräten erhebliche Vorteile mit sich. Der automatisierte Datenaustausch von Maschine zu Maschine ist zum einen immer schneller und effektiver sowie weniger fehleranfällig, als die manuelle Übergabe von Informationen. Beispielsweise die Vernetzung von OP-Instrumenten oder Geräten auf Stationen, die andernfalls personell überwacht werden müssen.

Doch bei Telehealth geht es nicht immer nur um Schnelligkeit. Telemedizinische Anwendungen wurden vor allem angetrieben durch Situationen, in denen Arzt bzw. Facharzt und Patient räumlich getrennt sind. Das umfasst sowohl Bewohner von abgelegenen Ortschaften, genauso wie die Raumfahrt mit Astronauten im All und Forscher auf einer Expedition in der Arktis. Großes Potential bieten auch Sensoren, welche in Implantaten oder tragbaren Patienten-Geräten ausgewählte Körperfunktionen beobachten. Die erhobenen Werte werden wiederum automatisch an Patienten-Datenbanken übertragen. Weitere Vorteile, die durch Automatisierungen und Digitalisierungen durch M2M-Anwendungen im Gesundheitswesen erreicht werden können, sind:


Ausgewählte Vorteile von M2M für Telehealth auf einen Blick:

  • Beschleunigte Notfallkommunikation
  • Gesteigerte Flexibilität für medizinisches Personal
  • Ortung von Patienten in Notfällen
  • Effizientere Organisation & Verwaltung z. B. von freien Betten
  • Kostensenkungen durch Zeitersparnis
  • Schnellerer Zugriff auf Patientendaten
  • Patienten-Monitoring für mehr Sicherheit
  • Reduzierung von Fehlerquellen durch gesteigerte Automatisierung


Mehr Flexibilität durch Telemedizin & M2M-Anwendungen

Gekürzte Budgets und immer weniger dringend benötigtes Personal gehören leider immer häufiger für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zur Tagesordnung. Eine Möglichkeit, Medizinern wie auch Pflegepersonal auch aus der Ferne zu einer hochwertigen Patientenbetreuung zu befähigen, ist M2M-basierte Medizintechnik. Dadurch wird nicht nur Fachpersonal entlastet, sondern kann durch optimierte Prozesse Geld und Zeit einsparen. Mit E-Health und Telemedizin können Patienten lernen, Werte wie Puls oder Blutdruck selbstständig zu messen und diese Daten direkt an das System ihres Arztes weiterzuleiten. 

Die Vorteile in der Praxis durch M2M-Kommunikation: Der Weg zum Arzt bzw. zum Patienten wird eingespart. Patienten genießen aufgrund weniger anstrengender Arztbesuche und der Minimierung langer Wartezeiten und Anfahrten aus ländlichen Gebieten eine höhere Lebensqualität. Genauso wird das medizinische Personal entlastet und muss weniger Überstunden aufwenden bzw. kann sich auf andere Patienten konzentrieren.

Datenübertragung: M2M-SIM-Karten in der Telemedizin

Die mobile Kommunikation zwischen Geräten, Apps, Praxis- oder Krankenhaus-Systemen und zentralen Stellen oder Datenbanken funktioniert nur durch den Einsatz unterschiedlicher Funktechnologien. Wir bieten Ihnen beispielsweise eine M2M-SIM-Karte für Telemedizin Anwendungen, die Geräten an jedem Standort eine sichere Übermittlung von Daten ermöglicht.

Unsere M2M-SIM-Karten ermöglichen Ihren Ge­räten eine Ver­bind­ung zum Mobil­funknetz, um darüber auto­matisiert Daten zu über­mitteln. Anders als etwa SIM-Karten für Smart­phones, kann unsere M2M-SIM national und welt­weit die Mobil­funknetze unter­schied­licher Netz­be­trei­ber nutzen. Sie wird daher häufig als Multinetz-SIM oder Roaming-SIM bezeichnet. Da meist sehr viele M2M-SIM-Karten im Einsatz sind, erfolgt die Verwaltung unserer M2M-SIM-Karten über ein Online-Portal, zugeschnitten auf die Anforder­ungen von M2M-Kommunikation. Für die Überführung von Daten direkt in Ihre eigenen Systeme können Sie unsere umfassende API nutzen.

M2M-SIM-Karten für Telehealth: Mit National Roaming überall die beste Verbindung

Mobilfunk für M2M-Telemedizin hat den Vorteil, dass die Technologie etabliert, standardisiert und die Infrastruktur nahezu flächendeckend verfügbar ist. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, über Landesgrenzen hinweg. Gerade bei Sensoren, die sich an zum Beispiel an Patienten befinden und dadurch ständig in Bewegung sind, ist diese flächendeckende Verfügbarkeit von Mobilfunk wichtig.

Doch Mobilfunk ist nicht gleich Mobilfunk. Die Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass der Nachholbedarf bei der Netzabdeckung einzelner Netzbetreiber groß ist: Auf rund 7,2 Prozent der gesamtdeutschen Fläche ist nur eines der Handynetze der großen Netzbetreiber im 4G Standard verfügbar. Das Risiko für Verbindungsabbrüche und -ausfälle ist dort hoch. Müssen sensible Gesundheitsdaten schnell übertragen werden, wird das gefährlich. Die Verfügbarkeit der Netze schwankt dazu in einzelnen Bundesländern. In Bayern ist die Netzverfügbarkeit beispielsweise schlechter als im Durchschnitt: Auf 15,5 Prozent der gesamten Fläche ist maximal das Netz von einem Mobilfunkbetreiber verfügbar. Diese lückenhafte Abdeckung zeigt die Relevanz der Einsatz von entsprechenden M2M-SIM-Karten für IoT- und M2M Projekte im Gesundheitswesen. Denn diese können die Mobilfunknetze unterschiedlicher Netzbetreiber nutzen. Bei unseren M2M-SIM-Karten ist es so, dass diese IoT-Geräten die Verbindung in das stärkste Netz an einem Standort ermöglichen. Es zählt also nicht der Netzanbieter, sondern ausschließlich die Netzstärke.

Die passende M2M-SIM für Telemetrie und Telemedizin

Unabhängigkeit und Flexibilität sind im medizinischen Bereich der M2M-Technologie von großer Relevanz. Ob ein Patient ländlich verortet ist, oder mitten in der Stadt lebt: Um auf Zustandsänderungen oder Notfälle möglichst in Echtzeit reagieren zu können, müssen Daten jederzeit überall zuverlässig übertragen werden. Wir bieten Ihnen die dafür passenden IoT-SIM-Karten, in Kombination mit flexiblen M2M-Tarifen – immer an den Bedürfnissen Ihres Projektes ausgerichtet. Unsere M2M-SIM-Karten gibt es in allen gängigen SIM-Formaten sowie als Industrial-M2M-SIM und fest verbaubare eSIM.