Zuverlässige M2M-Konnektivität für das Internet der Dinge: National Roaming für IoT-Geräte

Immer im besten Netz vor Ort unterwegs, egal wo. Das ist keine Wunschvorstellung, genau deswegen gibt es unsere M2M-SIM-Karten. Unsere SIMs nutzen über National Roaming die Mobilfunknetze unterschiedlicher Netzbetreiber in einem Land. So bieten sie nahezu überall stabile und sichere M2M-Konnektivität für IoT-Geräte.

Das Internet der Dinge: Geräte über Mobilfunk überall vernetzt.

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wächst. Jeden Tag werden mehr IoT-Geräte und Objekte miteinander verknüpft und die ihnen zugehörigen Informationen im Rahmen von M2M-Kommunikation in einem Netzwerk verfügbar gemacht. Doch damit die von IoT-Geräten gesammelten Daten überhaupt erst in einem Netzwerk verarbeitet werden können, müssen sie in dieses Netzwerk gelangen. Hier kommen Mobilfunk und unsere M2M-SIM-Karten ins Spiel. Denn: Über Mobilfunk lassen sich gesammelte Daten schnell und sicher von jedem IoT-Gerät übertragen. Mobilfunk ist als Technologie etabliert und standardisiert, die Infrastruktur nahezu flächendeckend verfügbar. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Deswegen kommt Mobilfunk sehr häufig für M2M Kommunikation zum Einsatz. Der Knackpunkt dabei: Die flächendeckende Verfügbarkeit, insbesondere in Deutschland, erreicht nicht ein einzelner Netzbetreiber, sondern nur die Mobilfunknetze aller Netzbetreiber gemeinsam.

Vorteile von 5G für autonomes Fahren

Nach Angaben der Bundesnetzagentur (Beitrag abgerufen am 28.10.2021) ist der Nachholbedarf bei der Netzabdeckung einzelner Netzbetreiber groß: Etwa 7,2 Prozent der gesamtdeutschen Fläche gilt als “grauer Fleck”. Dort ist nur eines der Handynetze der großen Netzbetreiber im 4G Standard verfügbar, was das Risiko für Verbindungsabbrüche und -ausfälle erhöht. In einzelnen Bundesländern , beispielsweise Bayern, sieht es noch schlechter aus: Dort ist auf 15,5 Prozent der gesamten Fläche maximal das Netz von einem Mobilfunkbetreiber verfügbar. Diese lückenhafte Abdeckung zeigt auf, welche Relevanz der Einsatz von entsprechenden M2M-SIM-Karten für IoT- und M2M Projekte hat.

National Roaming für maximale Netzabdeckung

Eine M2M-SIM-Karte kann – anders als die SIM-Karte aus dem privaten Smartphone – auch innerhalb eines Landes die Netze unterschiedlicher Netzbetreiber nutzen. Das nennt man National Roaming. M2M-SIM-Karten werden daher auch Roaming-SIM-Karte oder Multinetz-SIM genannt. National Roaming ist möglich, weil wir als Anbieter von M2M-SIM-Karten Roaming-Vereinbarungen mit unterschiedlichen Netzbetreibern geschlossen habe. Diese Vereinbarungen erlauben es unseren M2M SIMs, sich in die Netze unserer Vertragspartner zu verbinden.


Gesteuertes vs. gesteuertes Roaming

National Roaming ist nicht gleich National Roaming. Hier gibt es eine kleine aber feine Unterscheidung, die für IoT- und M2M-Projekte sehr wichtig ist. Die Rede ist von gesteuerten Roaming und ungesteuerten Roaming.

Bei unseren SIM-Karten zählt nicht der Netzbetreiber, sondern ausschließlich die Stärke des verfügbaren Mobilfunknetzes an einem Standort. Das ist wichtig, denn die Verfügbarkeit eines Mobilfunknetzes schwankt je nach Standort: Mal ist das Netz eines Anbieters am stärksten, mal das eines anderen Anbieters. Gibt ein Anbieter selbst M2M SIM-Karten aus, orientieren diese sich in der Regel am Netzanbieter, nicht an der Netzstärke. Heißt konkret: Gibt Anbieter V eine SIM aus, versucht sich diese auch immer vorrangig mit dem Netz von Anbieter V zu verbinden - ganz egal, wie schlecht die Verbindung in seinem Netz gerade ist. Erst, wenn V kein Netz mehr anbietet, darf sich das IoT-Gerät in ein anderes Mobilfunknetz einbuchen.

Da für unsere SIM ausschließlich die Stärke des verfügbaren Mobilfunknetzes am jeweiligen Standort zählt, dürfen Geräte das Netz wechseln, sobald ein anderer Anbieter eine bessere Verbindung als V anbietet. Die Möglichkeit, das Netz vollkommen unabhängig vom Anbieter zu wählen bzw. zu nutzen, bezeichnet man als ungesteuertes Roaming oder Netzunabhängigkeit.